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sozial- und pflegezentrum wagna

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wettbewerb:
1.platz / 2004

bauherr:
sg ennstal 

planung /
ausführung:

2004-2007

betten:   72

bearbeiter:
pfeifer / schilcher

fotos:
kramer
  

das grundstück liegt unmittelbar an der metlikastraße, einer nord-süd verlaufenden wohnerschließungsstraße, im direkten nahverhältnis zum krankenhaus und der rotkreuz zentrale.so bildet sich zusammen mit dem pflegezentrum ein sozialschwerpunkt.

das räumliche umfeld ist geprägt durch stark unterschiedliche baukörpervolumen von einfamilienhäusern, geschosswohnbauten und dem krankenhaus.mit dem pflegezentrum als lückenschluss entstehen neue verdichtungslinien an der straßenostseite, welche zu einem neuen belebteren straßenmilieu beitragen.

davon ausgehend sieht der städtebauliche entwurf einen winkelförmigen drei-geschossigen baukörper mit abgesetztem erdgeschoss vor, der zum einen richtung norden die flucht des krankenhauses aufnimmt, zum anderen nach süden durch normalstellung des zweiten schenkels sowohl raumabschnittbildend als auch zur wohnbebauung überleitend wirkt.durch die verdrehung im grundstück und der straßenparallelstellung  wird eine optimierung der zimmerorientierung und der freiflächengliederung erreicht. die äußere erschließung und der hauptzugang erfolgt ca. im gebäudeschwerpunkt.

die offenen pkw-stellflächen sind straßenzugewandt und in gefordertem umfang angelegt. ein breiter grünbereich (vorgarten), der als halböffentlicher sitz- und kommunikationsplatz gestaltet ist trennt die parkplätze vom gebäude. dieser bereich übernimmt eine wichtige soziale funktion - als kontaktmöglichkeit zur umgebung. viele bewohner haben nur mehr einen sehr eingeschränkten aktionsradius - das "beobachten und im geschehen sein" stärkt die soziale integration.