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wohnanlage kalvarienbergstraße 1. u. 2. ba

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wettbewerb:   1.platz 2004

bauherr:
sg rottenmann

planung /
ausführung:

1.ba: 2003-2005 2.ba: 2005-2007 

wohneinheiten:    35 + 41  we

bearbeiter:
pfeifer / friedl / ulrich / bodlos / sametinger

fotos:
kramer
  

das vorgeschlagene städtebauliche konzept versucht auf die vielfältigen grundstückspezifischen gegebenheiten einzugehen und bei einhalten der relativ hohen dichte (gfz 1,2) ein neues städtisches wohngebiet mit einem hohen maß an integration in die umgebung, spannender räumlichkeit, durchgrünung und wohnqualität zu schaffen.

 

der straßenraum wird durch einen in seinem volumen durchaus der bebauung der umliegenden straßenzüge entsprechenden 3-5 geschoßigen, dem gebogenen straßenverlauf angepassten baukörper gefasst.  

durch das straßenseitig um 1,3 m  vorgeschobene  erste und zweite obergeschoß tritt der baukörper  "primär dreigeschoßig" in erscheinung , das dritte und vierte obergeschoß, als dachgeschoß ausgebildet ist somit zurück gesetzt, ebenso das erdgeschoß um einen entsprechenden schutzabstand zum öffentlichen gehsteig zu erzielen. 

im bereich der im westen bebauungsfreien seite der kalvarienbergstraße , also am beginn der neubebauung stadteinwärts ist der baukörper fünfgeschoßig, die "kopfausbildung"  unter berücksichtigung des bestehenden gründerzeithauses viergeschoßig.

im nordwesten ist die straßenbegleitende bebauung viergeschoßig und läuft dreigeschoßig aus. die beiden östlichen viergeschoßigen, an die grundgrenze  gebauten baukörper werden in das innere planungsgebiet viergeschoßig verlängert, dem im osten gelegenen baukörper wird ein punktförmiger angefügt.

der westliche, an die  grundgrenze  gebaute  körper  wird  wegen der anbauten im erdgeschoß, bzw. wegen des zurückgesetzten vierten geschoßes und unter rücksichtnahme auf genügend freiraum nicht verlängert.

durch diese konzeption wird die im süd-osten gelegene wohnbebauung mit der neubebauung in eine räumliche einheit gebracht, städtebaulich in die umgebung integriert und bei einer dichte von 1,2 ein hohes maß an freiräumen mit verweil- und kommunikationsplätzen, kleinkinder- und kinderspielplätzen und durchgrünung erzielt.